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Konferenzbericht über ein Entwicklungs-Projekt bei Airbus

Airbus setzt auf die Automatisierung der Fertigung und in Folge kommen immer mehr Roboter diverser Hersteller zum Einsatz. Wie der Flugzeughersteller vorgeht, um trotz dieser Vielfalt den Aufwand für die Roboter-Programmierung zu beschränken, erfuhren die Teilnehmer in einem Vortrag der AutomationML User Conference.

Autoren des Vortrags waren die Experten Perig Le-Henaff von Airbus SAS, Sylvain Blanvillain von Capgemini, Nikolai D’Agostino vom FASTSUITE-Team der CENIT und Daniele Massa vom italienischen Anlagenhersteller Loccioni.

Unter dem Titel „Business oriented robot Off-Line Programming solution using AutomationML” berichteten sie im Herbst 2018 bei der Tagung, die der Verein zur Förderung von Automation ML beim Mitglied ABB AB in Göteborg veranstaltete, von den Ergebnissen ihres gemeinsamen R&D-Projekts.

Airbus setzt verschiedene Typen von Robotern unterschiedlicher Hersteller ein, die bei der Automatisierung von Montageaufgaben wie z. B. Bohren und Nieten verwendet werden.

 

Für die Offline-Programmierung (OLP) der Roboter kommt eine spezielle Software-Werkzeugkette zum Einsatz, die der Bereitstellung prozessrelevanter Daten aus dem Designmodell über die Gruppierung und Sequenzierung der Bearbeitungspositionen bis hin zur Simulationsabsicherung und Ausgabe des roboterspezifischen Steuercodes dient.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Roboterprogrammierlösungen ist diese Software-Werkzeugkette komplett unabhängig vom Robotertyp und -hersteller und damit einheitlich für alle eingesetzten Systeme, was erhebliche Einsparungspotentiale bietet.

AutomationML (AML) dient dabei dem durchgängigen Datenaustausch zwischen allen, innerhalb der Werkzeugkette verwendeten Software-Werkzeugen. Dazu wird ein konfigurierbares und konsistentes Informationsmodell genutzt, welches alle relevanten Daten entlang der Software-Werkzeugkette maschinenlesbar bereitstellt. Weiterhin stellt das Datenmodell sicher, dass Änderungen, die in den jeweiligen Tools durchgeführt werden, durchgängig nachverfolgt werden können. Anhand eines konkreten Anwendungsfalls stellten die Referenten einen Ansatz vor, der die Informations- und Datendurchgängigkeit über das Planen und Ausführen von automatisierten Montageprozessen hinweg garantieren soll. Die Fähigkeit von AML ein semantisches Informationsmodell zu transportieren ist ein wesentliches Merkmal, wenn Informationen zwischen verschiedenen Geschäftsbereichen mit ihren jeweils unterschiedlichen Sichten ausgetauscht werden müssen.

Wir stellen Ihnen hier die Präsentation des Vortrags Business oriented robot Off-Line Programming solution using AutomationML zur Verfügung.

Bei Interesse an unseren Aktivitäten im Bereich der angewandten Fertigungs- und Robotik-Forschung wenden Sie sich gerne an Nikolai D’Agostino, Leiter Forschung Digital Factory Solutions, n.dagostino@cenit.com.

Wenn Sie die Herausforderungen der Roboterprogrammierung in einem vielfältigen Maschinenpark bereits praktisch angehen wollen, kontaktieren Sie unter info@cenit.com unsere FASTSUITE-Experten. Denn FASTSUITE Edition 2 unterstützt nahezu alle gängigen Roboterhersteller.

 

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